Natuerliche-Wolle
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Alte Landschafrassen

Durch die regional begrenzte Zucht über Jahrhunderte weg, sind Landschafrassen perfekt auf die  typischen klimatischen Lebensbedingungen der jeweiligen Region angepasst.

Robust und genügsam, artgerecht in kleineren oder mittelgroßen Herden gehalten, versorgten sie die Menschen mit Fleisch, Milch und Wolle.

Seit Mitte der 50er Jahre ging der Bestand an alten, deutschen Schafrassen drastisch zurück. Baumwolle und chemische Fasern hielten ihren Einzug am Markt. Später kamen die Woll- und Fleischimporte aus anderen Ländern hinzu.

Das importierte Fleisch ist billiger und die importierte Wolle feiner.

Das führte dazu, dass viele dieser alten Landschafrassen vom Aussterben bedroht waren und es zum Teil heute noch sind.

Als extrem gefährdet mit Gesamtbeständen unter 1000 Muttertieren gilt heute unter anderen die weiße gehörnte Heidschnucke oder das Leineschaf der alten Zuchtrichtung.

 

 

 

Coburger Fuchsschaf

Das Coburger Fuchsschaf ist eine alte Landschafrasse, die vor allem im 19. Jahrhundert im europäischen Mittelgebirge verbreitet war.

Seit den 50er Jahren hat der Bestand an Coburger Fuchsschafen zwar ständig zugenommen, zur Bestandsbeobachtung steht es aber immer noch auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen.

Die Wolle, das sog. „Goldene Vlies“, ist bei den Lämmern rotbraun. Später finden sich in einem beigen Grundton mehr oder weniger dunkle Fasern, was ein schönes Farbspiel ergibt.

Mit 33 – 36 Mikron ist die schlichte Wolle zwar grob, eignet sich aber hervorragend zum filzen, spinnen und stricken von gröberer Bekleidung (z.B. Westen) und Gebrauchstextilien.

Rhönschaf

Im frühen 19. Jahrhundert wurde das Rhönschaf erstamls namentlich erwähnt. Man geht aber davon aus, dass es Rhönschafe bereits im 16. Jahrhundert vor allem im deutschen Raum gab.

Das schlichtwollige Schaf steht heute mit einem Bestand von ca. 9000 Tieren zur Bestandsbeobachtung auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen.

Zackelschaf

 

Das, aus Ungarn stammende, Zackelschaf wurde bereits im 9. Jahrhundert als Nutztier gehalten und gilt somit als eine der ältesten Schafrassen.

Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts gilt das Zackelschaf als vom Aussterben bedroht.

Inzwischen wird die Erhaltung der Rasse in Ungarn durch die 1983 gegründete „Ungarnische Zackelschaf Züchter Vereinigung“ angestrebt.

Auch in Deutschland und Österreich gibt es einige Zackelschaf – Züchter.

Wie alle alten Landschafrassen sind auch die Zackelschafe robust, genügsam und perfekt an ihre Umgebung angepasst.

Als einzige Hausschafrasse tragen Bock und Muttertier ein schraubenförmig gewundenes Gehörn, welches sehr groß sein kann.

Das Gehörn der weiblichen Schafe ist V- förmig ausgebildet.

Böcke tragen ein waagerechtes Gehörn. Die Spannweite des hier abgebildeten Bocks beträgt 1,20m.

 

Alle Bilder der Zackelschafe wurden von der Zackelschaf- Züchterin Heidi Kaschner aus Bayern zur Verfügung gestellt.




Bild: vieh-ev

Das Rauhwollige Pommersche Landschaf ist ebenfalls eine sehr alte Landschafrasse, ihrem ursprünglichem Lebensraum in Ostseenähe perfekt angepasst.

Anfang der 1980er Jahre war diese Schafrasse fast ausgestorben. !982 wurde auf Rügen mit einer erneuten Zucht der Rauhwoller begonnen.

Das Fell ist anfangs schwarz und wechselt dann in unterschiedlichen, immer schönen und interessanten Grautöne.

Die Mischwolle ist nicht so rau und grob wie es der Name vermuten lässt und lässt sich u. a. zu witterungsbeständiger Bekleidung verarbeiten.

Alpines Steinschaf

Zu den Strickgarnen aus der Wolle der alten, einheimischen SchafrassenStrickgarn Schurwolle

Angelika Jürgensonn-Korjenic

Natuerliche-Wolle
Dorfstraße 11
24870 Ellingstedt


info@natuerliche-wolle.de

Tel.: 04627-2583296

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